Samstag, 28. Februar 2015

{How to} 10 Dinge die du zum Sticken brauchst

Das ich gerne handarbeite ist auf diesem Blog nicht zu übersehen. Eins meiner liebsten Hobbys ist das Sticken im Kreuzstich. Klar viele denken, boah ne Oma Hobby total langweilig, aber mir macht es unheimlich viel Spaß.

Es scheint das ich bei dem ein oder anderen Interesse geweckt habe,denn mich erreichen wöchentlich emails, was man denn alles zum Sticken braucht und womit man am Besten anfängt.



Daher gibt es heute 10 Dinge, die man als Anfänger zum Sticken benötigt:
  • Stickgarn; ihr solltet hier schon auf Markenstickgarn achten (z.B. DMC, Anchor, Rico Design etc.), da diese von der Qualität einfach besser sind. Seltenes ausbluten der Farben, keine Knoten, gleichmäßige Färbung
  • Stickrahmen; damit eure Stiche schön gleichmäßig werden spannt ihr den Stoff straff in den Strickrahmen und könnt loslegen, egal ob aus Holz, Plastik oder mit Metallring, rund oder eckig
  • Sticknadel; ohne Nadel keine Stiche. Nehmt eine Sticknadel ohne Spitze, auch diese könnt ihr euch mit genügend Schmackes in den Finger hauen *aua* Die Nadelstärke wird an den Stickstoff angepasst
  • Stickstoff; es gibt speziellen Stickstoff auf dem man gut seine Kästchen abzählen kann. Für Anfänger eignet sich Aidastoff, da man dort genau sieht wo man seine Kreuzchen setzten muss. Es gibt auch spezielles Stickleinen und Baumwollstoffe. Dort stickt man ein Kästchen in der Regel über 2 Gewebefäden in der Höhe und Breite.
  • Stickvorlage; eine Stickvorlage, die ihr mittels abzählen auf den Stoff übertragt
  • Schere, es reicht eine normale kleine Haushaltsschere, sie sollte nur scharf genug sein. Später könnt ihr euch der Wolllust der tollen und verspielten Stickscheren hingeben, wenn ihr wollt.
  • Stift, am besten einen Textmarker, damit ihr eure schon gestickten Kästen auf eurer Vorlage abhaken könnt. Am besten nimmt man dafür eine Kopie der Originalvorlage, damit man diese öfter benutzen kann
  • Bobbins, dies sind kleine Wickelkärtchen aus Plastik oder Pappe, auf denen die Garne aufgewickelt werden, pro Farbe ein Kärtchen. Praktisch für die Ordnung, die Garne verheddern nicht und auf den Kärtchen kann man auch die Farbnummern der Garne vermerken und man verliert nicht den Überblick
  • Schatzkiste, wahlweise auch schnöder Schuhkarton oder gleich eine Garnbox, dort kann man die Garne einsortieren, sie nicht verlieren und auch die Schere und die Nadel finden dort Platz. 
  • Jede Menge Lust zum Anfangen :)
Das sind die Basicteile, es gibt natürlich von jedem Teil die verschiedensten Ausführungen, von spartanisch & günstig bis hin zu luxuriös & teuer. Man braucht für den Anfang nicht die teuersten Sachen um zu schauen, ob einem das Hobby Spaß macht, nur beim Stickgarn würde ich vonAnfang an auf die Markenqualität zurückgreifen. Es gibt nichts ärgerlicheres als ausgeblichene und verwaschene Farben auf dem fertigen Stück.

Viele Designer haben auch sogenannte freebies, also kostenlose Anleitungen auf ihren Seiten, somit muss man für den Anfang für diese kein Geld ausgeben. Pinterest bietet natürlich auch eine Fülle an Vorlagen,nur seid vorsichtig, den dort sind auch viele illegale Raubkopien und man sollte den Designer auch den Respekt zollen und deren Vorlagen kaufen, da diese davon leben.



Mittwoch, 18. Februar 2015

Shopping oder No Shopping das ist hier die Frage

Die ersten zwei Monate des Jahres sind fast um; Zeit um ein erstes kleines Resumee zu ziehen.
Wie in diesem Post angekündigt, versuche ich dieses Jahr auf das Klamotten shoppen zu verzichten und meine Kleidung weitesgehend selbst zu nähen und zu stricken.

Ich muss gestehen, ich hätte es mir bis jetzt nicht so schwierig vorgestellt. Eigentlich gehe ich nicht so oft shoppen, zumindest gefühlt. Aber jetzt wo man sich selbst auferlegt hat nicht zu shoppen, springen einem wortwörtlich Klamotten an. Ich weiß nicht wie oft ich dieses Jahr schon Klamotten in der Hand hatte und sie am liebsten vom Fleck weg gekauft hätte. Man lernt sich und sein Einkaufsverhalten ziemlich gut kennen,was natürlich auch nicht schlecht ist.

Was ich dringend benötigt habe sind Unterhosen. Ich war sogar bereit und hahe mir einen Schlüpper selbst genäht und für mich befunden, das dies nichts für mich ist. Unterwäsche wird weiterhin gekauft.
Dafür habe ich 3 Paar Socken angefangen. Auch wenn die Zeit für Wollsocken bald vorbei ist, der nächste Winter kommt bestimmt.

Montag, 16. Februar 2015

{Rezept} Saftiger Zitronenkuchen

Wie jedes Jahr haben wir den Geburtstag der Prinzessin gefeiert. Jedes Jahr darf sie sich einen Geburtstagskuchen wünschen, wäre ja auch blöd wenn man als Geburtstagskind nicht den Tag bestimmen kann oder? In manchen Jahren waren die Wünsche etwas ausgefallener was Geschmack und Aussehen angeht, doch dieses Jahr sollte es ein Zitronenkuchen werden.

Leichteste Übung und ein Kuchen der sogar die Damen der Verwandtschaft begeisterte. Das Rezept habe ich auch direkt verteilen dürfen. Ein größeres Lob gibt es meiner Meinung nach nicht.
Natürlich möchte ich euch nicht weiter auf die Folter spannen und euch das Rezept nicht weiter vorenthalten.



Für den Teig vermengt ihr Zucker, Mehl, Eier, Backpulver, Butter, Saft & geriebene Schale von 2 Zitronen zu einem glatten Teig. Den Teig gebt ihr in eine gefettete Backform und backt den Kuchen 30-40 Min. bei 175°C. Die Stäbchenprobe nicht vergessen!
Danach den Kuchen gut auskühlen lassen. Für die Glasur Puderzucker und 4 EL Zitronensaft vermischen und auf dem Kuchen verteilen. Wer mag kann den Kuchen jetzt noch verzieren. Wir haben kleine Elfentaler auf dem Kuchen verteilt.


Danach heißt es nur noch die Seele baumeln lassen und genießen. Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen, wenn ihr das Rezept einmal ausprobiert habt.