Sonntag, 8. Mai 2016

{Flying Needley} Lupita

Während meiner Blogstreifzüge stolperte ich über Probestücke zu dem Schnittmuster Lupita von Milchmonster. Es stellte sich sofort ein Muss-Ich-haben-Gefühl ein, was sich hartnäckig einige Tage hielt. Wer mir auf Instagram folgt hat das Kleid bestimmt schon gesehen.
In unserem Stoffgeschäft waren passender Weise Angebotswochen und es gab 15% Rabatt auf alle Jerseystoffe. Ich bin lange durch das Geschäft gestromert. Man muss dazu sagen, das sie sich dort auf Kinderstoffe spezialisiert haben. Natürlich kann man auch als Erwachsener solche Stoffe tragen, doch meist sind mir diese zu kindlich, zu bunt. Ihr wisst was ich meine. Ich trage gern ein fröhliches schwarz, aber auch gerne Farben wie türkis, Beerentöne etc. diese dann aber gerne uni oder wenn sie gemuster innerhalb der Farbfamilie bleiben.

Lange schlich ich um den Stoff herum. Das Motiv sprach mich sofort an, die Farbe lag auch innerhalb meines Beuteschemas. Das Problem war, es war ein Sweatstoff. Wollte ich ein Sommerkleid aus einem Sweatstoff nähen? Ich haderte bestimmt eine Stunde mit mir und schlich immer wieder um diesen Stoff herum. Was soll ich sagen, ich erlag den Gelüsten und habe zugeschlagen. 2m habe ich mitgenommen, um dann zu Hause festzustellen, das im Schnittmuster 2,08 m angegeben sind. Egal, es hat trotzdem gereicht und ich habe noch Stoff übrig, sodass ich der Prinzessin noch ein Top daraus nähen kann.


Ich wollte unbedingt den Herzausschnitt haben, aber ohne die Knopfleiste, das war mir zu sportlich. Also habe ich bei den Halsauschnitten mit Belegen gearbeitet. Leider stülpt sich der Ausschnitt nach vorne, da ich natürlich schlau wie ich bin, keine Einlage verwendet habe. Das Problem lässt sich aber mit Stärke ganz gut in den Griff bekommen. Die Armauschnitte habe ich mit Bündchen aus dem Stoff gemacht.


An einem Träger musste ich etwas stückeln. Das lag nicht daran das der Stoff nicht ausreichte, sondern ihr könnt es schon ahnen, an meiner Schusseligkeit. Ich hatte nicht gelesen, das auch eine Saumzugabe im Schnittmuster enthalten ist und habe bei dem ersten Schnittteil 3 cm Saum dazugeben habe. Dadurch fehlte mir beim zweiten Teil ein Dreieck vom Träger. Ich habe genau das passende Motivstück aus den Resten eingefügt und es fällt kaum auf.


Den Saum habe ich um fast 6 cm gekürzt. Ich bin halt ein kleiner Stöpsel. Ausgeführt habe ich das Kleid erstmalig auf dem Stoffmarkt. Es war der erste richtig warme Tag des Jahres, knapp über 20°C. Mit einem leichten Cardigan drüber war es angenehm zu tragen, nicht zu warm, nich zu kalt. Ob es sich allerdings für den Hochsommer eignet muss sich noch zeigen.


Habt ihr schon das Schnittmuster genäht? Ich werde bestimmt noch die ein oder andere Version nähen, da der Schnitt wirklich schnell genäht ist und kaum Änderungen bei mit braucht.

Samstag, 19. Dezember 2015

Ein Lebenszeichen + Rezept

Ich lebe noch! Unser Umzug ist jetzt ca. 3 Wochen her, und immer noch räume ich den ein oder anderen Karton hin  und her. Auf der Arbeit ist im Moment viel zu tun, denn wir haben für unser Geschäft Hauptsaison und so bleibt das kreative im Moment auf der Strecke.

Zu 100% bin ich auch nicht in der neuen Wohnung angekommen. Nicht das ich mich hier nicht wohl fühle, ganz im Gegenteil, aber gewisse Abläufe müssen sich noch finden und einspielen. Ich denke ihr wisst was ich meine :)

Heute war die Freundin der Prinzessin zu Besuch und wir haben Butterplätzchen gebacken. Die Mädels haben viel gelacht, Plätzchen verziert und getobt.


Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten. Bald geht es auch wieder regelmäßiger hier auf dem Blog weiter, versprochen. :)


Ihr braucht für mehrere Bleche Plätzchen:

2 Eier
400g Butter
600g Mehl
200g Zucker

Alles zu einem glatten Teig verkneten und ausrollen. Plätzchen nach Herzenlust ausstechen und bei 220°C für 7-10 Minuten in den Ofen schieben. Wer mag verziert die Plätzchen noch nach Lust und Laune.



Bei uns sind es ca. 4 Bleche geworden, wer nicht ganz so viele backen möchte halbiert die Zutaten einfach.

Viel Spaß beim nachbacken!

Donnerstag, 5. November 2015

{Flying Needle} Jack 'o Latern Socken

Letztes Jahr zu Halloween habe ich mir einen Strang Merino Hightwist gefärbt. Orange und Schwarz.
Das dachte ich zumindest. Es war das erste mal, das ich schwarz gefärbt habe und auf dem Strang sah die Farbe tiefschwarz aus. Nach dem Trocknen, war diese leider grau. Hellgrau bis Dunkelgrau.
Naja ich habe das unter Erfahrung verbucht und weiß nun das ich schwarz wesentlich besser pigmentieren muss.


Eigentlich wollte ich den Strang so schnell wie möglich verstricken. Aber ich war doch etwas von dem Schwarzdisaster enttäuscht und so landete der Strang erstmal ganz tief unten in die Wollkiste.
Dieses Jahr ca. 2 Wochen vor Halloween fiel mir beim Kisten packen für den Umzug wieder der Strang in die Hände. Mhmm, er gefiel mit immer noch, trotz das es kein schwarz wurde.


Also habe ich mich zwischen unsere Umzugskisten gesetzt, mein Lieblingsstrickmuster angeschlagen und die Socken innerhalb 4 Tagen fertig gestrickt. Ich finde das Gundelmuster fluscht nur so über die Nadel. Ich denke das liegt auch daran, das man es super beim Fernsehen stricken kann und den Rapport schon nach dem ersten stricken auswendig kann.

Tragt ihr eigentlich selbstgestrickte Socken? Oder habt ihr noch nie welche getragen?