Samstag, 27. Juni 2015

{Booktalk} Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

Heute habe ich wieder eine kleine Buchbesprechung für euch. Ich hatte ein sehr witziges und kurzweiliges Lesevergnügen.


Das sagt der Klappentext:
Seit Jahrzehnten bewohnen Giulia und Camilla, zwei Damen von edler Geburt und antiker Schönheit, einen alten und zugegebenermaßen ziemlich heruntergekommenen Palazzo im schönen Florenz. Die beiden haben es sich bequem gemacht zwischen allerlei Antiquitäten und sonstigem Plunder und verlassen das Haus nur noch selten. Warum sollten sie auch, denn Emiliano, der unverschämte Feinkosthändler, versorgt sie mit überteuerten Lebensmitteln, und Piero, ja Piero, versorgt sie seit Jahr und Tag mit ein bisschen Koks, das die Damen nachmittags zum Tee zu nehmen pflegen. Denn ein bisschen Spaß sei im Leben ja wohl noch erlaubt. Als jedoch Piero eines Tages nicht mehr auftaucht, sehen sich die beiden gezwungen, das erste Mal seit langer Zeit wieder einen Fuß vor die Haustür zu setzen. Ein Entschluss mit weitreichenden Konsequenzen …



Meine Meinung:
Vorweg muss ich sagen, das der Buchtitel erstmal etwas irittiert, wenn man aber zum Schluß des Buches kommt, ergibt er einen Sinn. Aber natürlich möchte ich euch nicht das Ende verraten, sonst braucht ihr das Buch ja gar nicht lesen, oder? ^^

Die zwei alten Schachteln aus dem Buch sind zwei alte Prinzessinen,  die sich in ihre eigene Welt zurückgezogen haben. Sie werden täglich mit schlechtem Fleisch vom ansässigen Metzger versogt und Pierro bringt Ihnen täglich Ihre Protion Zaubertrank vorbei. Blöd nur das Pierro einfach beschließt zu sterben und die beiden Prinzessinen auf dem Trockenen sitzen. Auf der Suche nach einer neuen Zaubertrankquelle begeben sie sich nach draußen und töten einen kleinen Dealer, der sie abzocken wollte. Blöd nur das der Totgeglaubte bald mit Verstärkung vor ihrer Tür steht und sich rächen möchte. Diesmal klappt es und die Prinzessinen töten ihn samt seinem Gefolge. Nur wohin mit den Leichen? Bei ihren Überlegungen passieren ihnen einige Dinge und zu allem Überfluss droht der Arno über seine Ufer zu steigen und Florenz zu überschwemmen.

Im Buch werden die beiden Prinzessinen immer als alt bezeichnet, wie alt sie wirklich sind wird nicht erwähnt. Nur einmal wird ein alter Freund beschrieben,der die siebzig schon weit überschritten hat, so alt seien die beiden Prinzessinen ja aber nicht. Von ihrem Gebarden etc. hätte ich sie persönlich für sehr viel älter gehalten. Das Buch ist sehr sprunghaft geschrieben, genauso, wie die beiden Prinzessinen rüberkommen. Sie leben in perfekter Symbose und brauchen nicht viele Worte um zu wissen, was die andere meint. Zuweilen legen die beiden einen grenzwertigen und schwarzen Humor an den Tag, was ich sehr mag. Man kommt beim Lesen nicht umhin zu denken, das man selbst etwas high ist und mit den beiden direkt unterweg ist.

Von mir gibt es dafür 3 von 5 Sternchen.

Dienstag, 9. Juni 2015

{Flying Needle} Gefrustet

Ich bin gefrustet. Anders kann man das nicht nennen.
Zur Zeit stricke ich das Buch Drachenfels mit Rosy Green Wolle. In der Anleitung steht, das man von Farbe A und C 95g braucht, von Farbe B 86g. Ein Strang Rosy Green wiegt 100g, das Ganze ist also knapp bemessen. Eigentlich ist die Idee, das vom Knäuel sehr wenig übrig bleibt, gar nicht mal schlecht, so bleibt kein Verlegenheitsrest übrig.


EIGENTLICH! Die Designerin scheint wesentlich fester zu stricken als ich. In  der Mitte hat das Tuch ein Streifendesign, in dem die beiden Hauptfarben wechseln. Mir fehlt von der dunkelblauen Wolle für 4 Doppelreihen, also 8 Reihen. Das sind ca. 20g Wolle. Nicht wenig, wenn ich mir überlege, das im Muster 95g angegebn sind. Das heißt ich habe dann ca. 25g mehr Wolle verbaucht. Normalerweise finde ich das nicht schlimm, nicht jeder strickt gleich, aber ein Knäuel kostet 17,90€ und für 20g einen neuen Strang kaufen finde ich blöd.


Die Wolle ist ein Traum und auch das stricken des Tuches macht viel Spaß. Wäre der Ärger mit der Wolle nicht, wäre es schon längst fertig. Ich überlege mir noch was ich mit dem Tuch anstellen soll. Wolle nachkaufen oder die Streifen kürzen.

Sonntag, 31. Mai 2015

Sonntagszitat #12



Wenn du zwei Personen zur selben Zeit liebst, dann entscheide dich für die zweite, denn würdest du die erste wirklich lieben, wäre deine Entscheidung nicht auf die Zweite gefallen.

Johnny Depp