Samstag, 20. Juli 2013

{ Things about your life #7} 5 things about blogging

Heute ist wieder der 20. des Monats und Ina läd zu ihren Things about your life ein. Dieses mal möchte sie gerne wissen was man persönlich mit dem bloggen verbindet. Dafür kann ich dann auch mal endlich die Bilder verwenden, die sonst in keinen Post passen.

Seitdem ich blogge, setze ich mich mehr mit meiner Kamera auseinander. Nicht das ich die weltbesten Bilder mache, davon bin ich noch Lichtjahre entfernt, aber sie sind schon um einiges besser als früher. Früher habe ich bei den Worten Weißabgleich und Isowerten nur wie ein Auto geschaut, heute weiß ich zumindest einen minimalsten Bruchteil darüber. Auch versuche ich nicht mehr wie mit 8 Jahren einfach nur die Kamera drauf zu halten, sondern interessante Blickwinkel zu finden, was mir noch immer nicht immer gelingt. Ebenfalls finde ich immer wieder interessant wieviel man mit der Bildbearbeitung noch aus einem Bil herraus holen kann, obwohl ich mich da sehr zurück halte und versuche lieber gleich gute Bilder zu schießen.

Ich habe schon immer alte Teller etc. geliebt, heute kann ich es unter dem Deckmantel, das brauch ich für meine Fotos, mit beruhigtem Gewissen kaufen. Ich dekoriere seitdem ich blogge auch mehr, einfach weil man so einen schöneren Hintergrund braucht oder man kann die Dekosachen noch für ein Bild gebrauchen. Überhaupt hat man einen ganz anderen Blick auf Dinge und wie man sie zweckentfremden kann.

Das größte Plus ist wirklich, das man Gleichgesinnte findet, die Bloggen als Hobby sehen und die auch mitunter noch andere gemeinsame Hobbys hat, die man mit der Welt teilen möchte. Zum Beispiel handarbeite ich sehr gerne, klar tuen das meine Mutter, meine Tanten etc. auch gerne, aber ich kenne hier niemanden im Umkreis in meinem Alter, der sich dafür interessiert. Oft wird man als Handarbeitstante komisch angeschaut, wenn man so über sein Hobby erzählt. Und so ist es immer schön, sich Anregungen in der Blogwelt zu holen, aber genauso schön ist es andere Menschen zu inspirieren.

Durch das Bloggen habe ich auch gelernt, bei allen Sachen zweimal hinzuschauen. Nichts ist so wie es scheint und das ist auch gut so. Natürlich liest man in Blogs nur von der heilen Familienwelt, Streits und Meinungsverschiedenheiten sieht man nicht, natürlich sieht man nur die Schokoladenseite der Wohnung und nicht den Spül- und Bügelberg. Die Welt da draußen muss ja nicht alles wissen und da sind wir wieder an einem Punkt, den ich oft gefragt werden. Findest du nicht, du stellst zuviel Persönliches ins Netz? Nein, man sollte sich immer wieder überlegen, ein Blog kann von jedem gelesen werden, also mache ich mir schon Gedanken darüber, wieviel gebe ich preis. Wäre es schlimm, wenn der Chef, Freunde etc. pp. über dieses Bescheid wissen? Solche Fragen stellt man sich und ich denke, wenn man sie mit nein beantworten kann, kann man auch darüber bloggen.

Zum Schluß kann ich nur sagen, das bloggen eins meiner liebsten Hobbys geworden ist. Bei so vielen Sachen schießt es mir durch den Kopf, darüber könntest du einen Post machen. Ich probiere auch viel mehr Sachen aus, weil man sie schließlich für den Blog verwerten könnte. Selbst mit HTML versuche ich mich auseinander zu setzen, obwohl ich der totale Computerdöls bin. Man traut sich einfach mehr in gewissen Dingen.

Kommentare:

  1. Danke für diesen interessanten und offenen Post! Ich selbst blogge erst seit Kurzem und bin noch nicht in der Routine drin, aber du hast Recht: Selbst ich erlebe schon viele Momente aus einem anderen Blickwinkel und gehe mit offeneneren Augen durch die Welt. Das Bloggen gibt einem von daher auch persönlich sehr viel. Also dann: Auf viele weitere schöne Jahre als Bloggerinnen! :-)

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  2. Der Post ist total schön und beinhaltet so viele Wahrheiten. Ich liebe dein Bilder. ♥

    hier geht’s zu meinem Blog ♥

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  3. Eines meiner Favoriten bei den Beiträgen diesen Themas ^^

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