Samstag, 22. Februar 2014

{Flying Needle} Das rosa Knallbonbon

Ja ich liebe Kitsch und im Moment kommt diese Ader doch sehr durch, zum Leidwesen des Prinzessinenpapas. Aber da muss er durch, sonst kann ich schonmal unleidlich werden.Und wer möchte schon eine Kitschsüchtige auf Entzug erleben?

Im Moment werdet ihr auch mehr Flying Needle Post erleben, da ich Moment sehr viel nähe und sticke. Manchmal hat man solche Phasen, da läuft es einfach und manchmal schau ich meine Handarbeitssachen Monate lang nicht an.


Vor kurzem ist diese süße Nackenrolle, alias das rosa Knallbonon fertig geworden. Die gestickte Rose ist aus dem Buch Tildas Haus. Ich finde es macht sich wirklich gut auf der Couch. Die Prinzessin fragte mich warum wir den jetzt ein Knallbonbon auf der Couch haben. Ich muss ja zugeben, Recht hat sie, es sieht wie ein Knallbonon aus.


Wenn es nach mir gehen würde, wären da noch vieeeeel mehr solcher Kissen und Rollen, aber ich muss ja etwas Rücksicht auf das Gemüt des Prinzessinenpapas nehmen. Obwohl das ein oder andere Kissen findet bestimmt noch seinen Platz.


Samstag, 15. Februar 2014

Ein Jahresexperiment

Schon seit einiger Zeit beschäftigt mich der Gedanke, ob ich meine Garderobe nicht weitesgehend selbst schneidern kann, also ohne Kleidung zu kaufen. Ich kann nähen, mal mehr, mal weniger gut. Das ist immer ganz tagesform abhänig bei mir, aber ich bin in der Lage Kleidung zu nähen. Mir geht es in erster Linie nicht um den Aspekt des Sparens, denn wenn wir ehrlich sind schöner Stoff hat meistens seinen Preis, sondern darum sich etwas von der Masse abzuheben.


Ich gehe gern bei Primark, H&M und Co. einkaufen, keine Frage, aber mir begenen so oft Frauen in allen Altersschichten, die genau das Gleiche tragen wie ich. Mhmm da kommt man sich schon manchmal etwas geklont vor. Außerdem finde ich kaum noch schöne Kleider. Daher möchte ich das Jahresexperiment wagen und versuche dieses Jahr meine Klamotten weitesgehend selbst herzustellen.

Der erste Schritt wird es sein, das ich meinen Kleiderschrank ausmiste. Nicht das er überquillt, eher das Gegenteil, weil ich ja nie etwas finde, aber es gibt so ein paar Sachen, die man dort hängen hat, die man ja irgendwann nochmal tragen könnte, obwohl sie einem nicht wirklich gefallen. Ich möchte am Ende des Jahres einen Kleiderschrank haben, in dem nur Sachen hängen die ich gerne anziehe.

 Habt ihr auch schon mal so ein Experiment gemacht? Egal ob ein Jahr nichts kaufen oder selbst herstellen etc. Wie sind denn eure Erfahrungen? Hat vielleicht sogar jemand Lust mitzumachen?

Dienstag, 11. Februar 2014

{Flying Needle} Das Mammutprojekt

Es ist geschafft. Ich habe es doch tatsächlich geschafft und meine erste Patchworkdecke beendet. Gut es ist die einfachste Form überhaupt, aber ich musste mich doch ein bißchen in den Hintern treten. Ich habe doch etwas unterschätzt wie lange es dauert 130 Quadrate zu zuschneiden und danach hatte ich erstmal die Schnauze voll genug von der Decke.


Sie hat einige Fehler, aber aus diesen lernt man ja bekanntlich. Ich glaube das wird nicht meine letzte Decke gewesen sein. Ich habe hier nämlich ein Schätzchen liegen, von der die meisten Stoffe seit ca. 5 Jahren zugeschnitten hier bei mir liegen, ich mich aber nie ran getraut habe.




Der ein oder andere kennt bestimmt das Buch Tildas Haus. Und in jenem Buch ist diese absolut kitschig tolle Decke, die ich seit 5 Jahren haben möchte. Leider hat sie noch nicht durch Zauberhand allein den Weg in mein Wohnzimmer gefunden, da muss ich wohl selbst ran. Daher habe ich die Decke zu meinem Jahresprojekt erkoren und möchte diese pünktlich zum Weihnachtsfest fertig haben. Ich denke das sollte zu schaffe sein.

 Wie sieht es bei aus. Habt ihr auch so unerledigte Projekte rumliegen?

Sonntag, 9. Februar 2014

{Sonntags Leckerchen} Rote Beete aus dem Ofen

Ich hoffe ihr mögt Rote Beete, ansonsten dürfte das heutige Rezept nichts für euch sein. Es geht super fix und ist auch noch schnell nach der Arbeit erledigt.



Zutaten:
1000g vorgekochte rote Beete
1 kleinen Bund Lauchzwiebeln
200g Fetakäse
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
2-3 Zweige Thymian
2 Zweige Rosmarin
Baguettebrot



Zuerst werden die Kräuter und der Knoblauch gehackt und mit dem Olivenöl vermengt. Danach schneidet ihr die rote Beete in kleine Stücke und die Lauchzwiebeln in feine Ringe. Gebt die rote Beete und die Lauchzwiebeln in eine Auflaufform und zerkrümmelt den Feta darüber. Anschließend wird noch das Knoblauchöl darüber verteilt.
Das ganze für 15 Minuten im vorgeheitztem Backofen bei 200°C backen.

Mit Baguettebrot anrichten und servieren. Guten Appetit.


Mittwoch, 5. Februar 2014

{local hero} Wanderweg Eignerbach

Am Sonntag hatten wir herrlichstes Kaiserwetter. Also haben wir uns die Prinzessin geschnappt und haben einen Spaziergang auf einem nah gelegenen Wanderweg gemacht.


Das besondere an diesem Rundweg ist, das er früher ein Steinbruch war, in dem Kalkstein abgebaut wurde. Die Fa. Rheinkalk rekultiviert ihn seit einigen Jahren und hat ihn für Spaziergänger und Fahrradfahrer freigegeben.


Es gibt dort einen kleinen See, der von Unmengen Schilf umgeben ist und im Sommer vielen Wasservögeln Brutplätze und Rückzugsorte bietet. Im Zuge der Rekultivierung wurden auch Landmassen gebildet, die mit kleinen stehenden und fließenden Gewässern durchzogen sind. Damit diese nicht komplett zuwuchern gibt es eine Auerochsenherde, die dort ganzjährig grast. Wir haben an diesem Tag leider nur die beiden Ponys entdeckt, die Auerochsen haben sich gut versteckt.


Natürlich sind diese Flächen nicht betrebar und alles ist eingezäunt, damit man nicht in das Biotop eingreifen kann. Es wird auch noch ständig an den Gebieten gearbeitet. Der Eignerbach wurde damals in Rohre umgeleitet, damit er den Steinbruch nicht flutet, dieser wird jetzt wieder nach und nach in seine natürliche Bahn zurück geleitet.


Der Wanderweg ist rundum mit kleinen Wäldern gesäumt. Im Sommer sieht dieses wunderschön aus, man hat aber leider auch einen schlechteren Blick auf das Biotop, während man im Winter dort freie Sicht hat. Das tolle ist, das es dort auch ein Blozplatz, eine Boulebahn und eine große Liegewiese gibt, die im Sommer ausgiebig genutzt werden. Am Rande des Weges gibt es auch ein kleines Restaurante. Der Wanderweg ist. ca, 9 km lang, also man weiß was man getan hat, wenn man ihn komplett läuft.


Das schöne ist, das der Rundweg direkt am Stadtrand liegt und wir knapp 15 Minuten Fußweg dorthin haben. Wer in der Nähe von wohnt sollte mal vorbeischauen. Hier gibt es mehr Infos.

Sonntag, 2. Februar 2014

{Sonntags Leckerchen} Schoko - Pfefferminz-Gugelhupf

Heute möchte ich euch ein leckeres Minzrezept zeigen. Ich persönlich liebe ja Minze in allen Variationen. After Eight kann ich essen bis mir schlecht wird und es mir sprichwörtlich aus den Ohren kommt. Wenn ihr keine Minze mögt, dann habe ich heute leider kein Rezept für euch.



Für das Rezept braucht ihr Minzöl. Minzöl bekommt ihr in der Apotheke, ihr müsst dort nach reinem Minzöl fragen. Auf keinen Fall könnt ihr japanisches Minzöl nehmen, da dies kein reines ätherisches Öl ist. Nehmt die kleinste Abmessung, denn für den Kuchen braucht ihr nur ein paar Tropfen. Das Minzöl könnt ihr auch noch für selbstgemachte Kosmetik nehmen, dazu kommt noch ein Eintrag. Bei uns in der Apotheke habe ich für 10ml Minzöl 5,35€ gezahlt. Nicht gerade billig, aber was tut man nicht alles für einen Kuchen.

Für den Kuchen habe ich einen einfachen Rührteig genommen und diesen in zwei gleiche Teile geteilt.

Zutaten:
500g Mehl
5 Eier
250g Zucker
250 ml Milch
250g Butter
1 Pck. Backpulver
Kakao
grüne Lebensmittelfarbe
Minzöl

Den Zucker und die Eier schaumig schlagen, danach die weiche Butter untermischen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und  langsam zugeben. Langsam die Milch dazugießen und das Ganze gut durch rühren.
Dann teilt ihr den Teig in zwei gleiche Teile. In den einen Teil gebt ihr das Kakaopulver, bis der Teig eine schöne dunkle Färbung erhält. In den anderen Teil gebt ihr die grüne Lebensmittelfarbe und ein paar Tropfen Minzöl. Ihr müsst sehr vorsichtig sein mit dem Minzöl, da es wirklich hochkonzentriert ist.


Zuerst gebt ihr einen Teil des Kakaoteigs in die Gugelhupfform, darauf den kompletten Minzteig und dann den restlichen Kakaoteig. Für die Marmorierung nehmt ihr eine Gabel und zieht sie kreisförmig durch den Teig.


Der Kuchen muss dann bei 175°C Ober- und Unterhitze für ca. 1 Stunde gebacken werden. Fertig.