Samstag, 19. Dezember 2015

Ein Lebenszeichen + Rezept

Ich lebe noch! Unser Umzug ist jetzt ca. 3 Wochen her, und immer noch räume ich den ein oder anderen Karton hin  und her. Auf der Arbeit ist im Moment viel zu tun, denn wir haben für unser Geschäft Hauptsaison und so bleibt das kreative im Moment auf der Strecke.

Zu 100% bin ich auch nicht in der neuen Wohnung angekommen. Nicht das ich mich hier nicht wohl fühle, ganz im Gegenteil, aber gewisse Abläufe müssen sich noch finden und einspielen. Ich denke ihr wisst was ich meine :)

Heute war die Freundin der Prinzessin zu Besuch und wir haben Butterplätzchen gebacken. Die Mädels haben viel gelacht, Plätzchen verziert und getobt.


Das Rezept möchte ich euch nicht vorenthalten. Bald geht es auch wieder regelmäßiger hier auf dem Blog weiter, versprochen. :)


Ihr braucht für mehrere Bleche Plätzchen:

2 Eier
400g Butter
600g Mehl
200g Zucker

Alles zu einem glatten Teig verkneten und ausrollen. Plätzchen nach Herzenlust ausstechen und bei 220°C für 7-10 Minuten in den Ofen schieben. Wer mag verziert die Plätzchen noch nach Lust und Laune.



Bei uns sind es ca. 4 Bleche geworden, wer nicht ganz so viele backen möchte halbiert die Zutaten einfach.

Viel Spaß beim nachbacken!

Donnerstag, 5. November 2015

{Flying Needle} Jack 'o Latern Socken

Letztes Jahr zu Halloween habe ich mir einen Strang Merino Hightwist gefärbt. Orange und Schwarz.
Das dachte ich zumindest. Es war das erste mal, das ich schwarz gefärbt habe und auf dem Strang sah die Farbe tiefschwarz aus. Nach dem Trocknen, war diese leider grau. Hellgrau bis Dunkelgrau.
Naja ich habe das unter Erfahrung verbucht und weiß nun das ich schwarz wesentlich besser pigmentieren muss.


Eigentlich wollte ich den Strang so schnell wie möglich verstricken. Aber ich war doch etwas von dem Schwarzdisaster enttäuscht und so landete der Strang erstmal ganz tief unten in die Wollkiste.
Dieses Jahr ca. 2 Wochen vor Halloween fiel mir beim Kisten packen für den Umzug wieder der Strang in die Hände. Mhmm, er gefiel mit immer noch, trotz das es kein schwarz wurde.


Also habe ich mich zwischen unsere Umzugskisten gesetzt, mein Lieblingsstrickmuster angeschlagen und die Socken innerhalb 4 Tagen fertig gestrickt. Ich finde das Gundelmuster fluscht nur so über die Nadel. Ich denke das liegt auch daran, das man es super beim Fernsehen stricken kann und den Rapport schon nach dem ersten stricken auswendig kann.

Tragt ihr eigentlich selbstgestrickte Socken? Oder habt ihr noch nie welche getragen?




Donnerstag, 8. Oktober 2015

Auf den Nadeln im Oktober

Heute bin ich zum ersten mal bei der monatlichen Aktion von maschenfein dabei.
Jeden Monatsanfang zeigt jeder seine aktuellen Strickprojekte. Ich bin schon etwas spät dran, aber vorher habe ich ja auch nichts von dieser tollen Aktion erfahren. Ich werde mich gleich auch einmal durch die anderen Blogs durchlesen.

Ich habe diesen Monat zwei Pullis auf den Nadeln,wobei mich der eine wohl noch bis Ende des Jahres begleiten wird.


Der obere Pulli ist für die Prinzessin. Die Wolle und Farbkombi hat sie sich selbst ausgesucht. Das Rückenteil ist schon fertig und beim obigen Vorderteil muss ich nur noch die Ausschnittabnahme machen, dann ist es auch fertig. Fehlen nur noch zwei Ärmel. Ich bin nicht die schnellste Strickerin und habe den Pulli in weißer Vorraussicht schon im September begonnen, damit er bis zu Winter fertig wird. Ich denk as sollte ich schaffen.

Der zweite Pulli, den ich gestern abend angefangen habe, wird mich wohl etwas länger begleiten als mir lieb ist. Es handelt sich um das Strickmuster Treshold, welches von oben, ohne Nähte gestrickt wird. Das habe ich noch nie gemacht und bin gespannt, ob ich das alles richtig mache. Was mich jetzt schon etwas nervt ist das Halsbündchen. Es wird mit verschränkten Maschen gestrickt. *würg* Einzelne verschränke Maschen finde ich ja nicht nervig, aber über so eine Breite und das ganze in 6,5 cm in der Höhe kosten mich jetzt schon Nerven. *histerisch kicher* Das einzige was mich im Moment bei der Stange hält ist die Wolle. Feinheit von Atelier Zitron, eine Merinowolle, so weich wie Cashmere. Ein Träumchen kann ich euch sagen.

So jetzt hüpfe ich mal zu den anderen Blogs und schaue was dort gestrickt wird.

Freitag, 25. September 2015

{Booktalk} Schwedischer Inselsommer

Ein herzliches Hallo an meine neuen Leser! Ich krieche heute aus den Tiefen unserer Umzugskisten hervor um euch ein Buch vorzustellen.

Es geht heute um das Buch Schwedischer Inselsommer, welches von den Schwestern Hannah Widell und Amanda Schulman geschrieben worden ist. Den Sommer verbringen sie mit ihren Familien auf der schwedischen Insel Gotland und lassen uns in diesem Buch an den kulinarischen Highlights teilnehmen.



Schwedischer Inselsommer
Verlag: Bassermann Inspiration
Seiten: 160 Seiten
Preis: 19,90 €





Wir werden mitgenommen zu Strandpicknicks und zum Mitsommerfest und werden mit stimmungsvollen Bildern mit ins Geschehen gezogen. Die Aufmachung des Buches und der Bilder ist sehr gelungen und man hat das Gefühl mit dabei zu sein und nicht nur die Bilder anzuschauen. Dazwischen findet man kleine Geschichten die die Schwestern auf Gotland erlebt haben.

In dem Buch finden sich knapp 90 Rezepte für fast jede Gelgenheit. Wer jetzt aber ein rein tradtionelles schwedisches Kochbuch erwartet, der wird hier leider enttäuscht. Das Buch ist sehr von der mediteranen Küche geprägt, gespickt mit schwedischen Raffinesse.
Die Rezepte sind leicht aufgebaut und enthalten keine überkandidelte Zutaten, denn es geht den beiden Autorinen darum leichte und nachkochbare Rezepte zu präsentieren.

Mein Fazit: Ein gelunges Buch der schwedischen Crossover Küche, welches sich in jeder Küche gut macht. Für meinen Geschmack hätte vielleicht noch das ein oder andere tradtionelle Gericht mehr Einzug finden können. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternchen. :)


Donnerstag, 10. September 2015

{Flying Needle} Heaven and Space

Die Tagen werden wieder kühler und prompt habe ich mir eine Erkältung zugezogen. Mir fiel dann auch sofort wieder mein grünes Tuch in die Hände und dabei ist mir aufgefallen das ich ja noch gar nicht auf dem Blog vorgestellt habe. Asche über mein Haupt.

Gestrickt habe ich mir ein Tuch nach dem Muster Heaven and Space von Martina Behm. Das Tuch ist wirklich super einfach zu stricken und war schnell fertig. Es ist absolut Anfänger tauglich, wenn man rechte und linke Maschen einigermaßen beherscht.


Im Original wird das Tuch aus einem Wollmeisegarn gestrickt, welches ich aber nicht zur Hand hatte. Ich habe das Tuch aus der Seidenstraße von Zitron gestrickt und etwas mehr wie ein Knäuel verstrickt. Eigentlich soll man ein Knäuel bis zum Ende verstricken, aber da das Originalgarn mehr Laufmeter hat, dachte ich mir ich verstricke einfach 2 Knäuel.


Tja ein Knäuel hätte auch locker gereicht, da die Wolle noch etwas nachgegeben hat. Man kann das Tuch spannen oder es für den Effekt ungespannt lassen. Ich habe es nicht gespannt, da ich die Strucktur des Tuches so viel spannender finde.


An den Enden hat sich schon etwas "platt" gehangen, also so als ob es gespannt wäre. Wie man sieht wurde das Tüchlein schon innig geliebt.



Das Tüchlein wandert heute zu RUMS.

Samstag, 5. September 2015

{Rezept} Kammerjunkere

 Erinnert ihr euch noch an dieses Buch? Ich hatte euch ja versprochen noch ein Rezept vorzustellen.

Als es bei uns richtig heiß war, haben wir die Kaltschale mit Keksen ausprobiert. Es handelt es sich hierbei um ein traditionelles Sommergericht aus Dänemark. Die Kammerjunkere wird dort entweder als leichtes Mittagessen oder als Nachtisch gegessen.

Wir haben die Kaltschale als Mittagessen gegessen und waren danach pappensatt bei der Hitze. Das tolle ist wirklich, das man für das Rezept den Herd auslassen kann. Man braucht nur einen Mixer.
In dem Buch ist auch ein Rezept um die Kekse selbst zu backen, aber ich hatte bei dem Wetter keine Lust den Backofen anzufeuern. Es handelt sich um schlichte Butterkekse mit Vanillegeschmack. Wir haben es uns einfach gemacht und die Butterringe genommen, die man überall im Handel bekommt. Hat genauso gut funktioniert und geschmeckt.


Die Zutaten sind wirklich schnell zusammen gerührt und danach wird die Kammerjunkere im Kühlschrank gekühlt. Je länger desto besser. Das Originalrezept wird mit Tykmaelk gemacht, das bekommt man leider in Deutschland nicht, daher wird hier mit Ersatzproukten gearbeitet.


Zutaten:
40g Zucker
10g  Vanillezucker
4 Eigelbe
500g Quark 20% Fett
500 ml Buttermilch oder Kefir

Die Eigelbe mit dem Zucker cremig rühren. Danach die restlichen Zutaten unterrühren und das Ganze kalt stellen. Zum servieren Kekse in die Kaltschale hinein bröseln. 


Wie immer würde ich mich freuen, wenn ihr mal schreibt, wie es euch geschmeckt hat.^^


Donnerstag, 13. August 2015

{Booktalk} Westeros

Heute habe ich wieder eine kleine Buchbesprechung für euch. Es geht um den Bildband,der begleitend zu der Saga Das Lied von Eis und Feuer erschienen ist.





Das sagt der Klappentext:
Um eine fantastische Welt lebendig erscheinen zu lassen, benötigt sie eine Vergangenheit. Daher erschuf Bestsellerautor George R.R. Martin den fiktiven Kontinent Westeros, auf dem sein Meisterwerk Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones spielt, in jahrelanger Detailarbeit. Dieser prachtvoll ausgestattete Bildband präsentiert erstmals die Geschichte von Westeros – beginnend in der Zeit, in der die ersten Menschen den Kontinent betraten, über die Ankunft von Aegon dem Eroberer und seinen Drachen bis zu Robert Baratheons Rebellion gegen den wahnsinnigen König Aerys II. Targaryen. Damit ist WESTEROS – Die Welt von Eis und Feuer der wahre Prolog der erfolgreichsten Fantasyserie unserer Zeit.

 Verlag: Penhaligon
Seiten: 336 Seiten
 
Meine Meinung:
Ich bin ein großer Fan der Eis und Feuer Saga. Sowohl von den Büchern, wie auch von der Serie. Ich liebe es in eine andere Welt abzutauchen, mit den Figuren mit zu leiden und zu freuen. Daher ist es natürlich umso interessanter, wenn man die Möglichkeit hat, sogar die Geschichte dieser fiktiven Welt kennenzulernen, quasi noch ein bisschen weiter in George R.R. Martins Phantasie einzutauchen. Dies ist ihm mit Westeros gelungen!

Das Buch kommt in einer großen, schweren Hardcoverausgabe daher und erinnert einen unweigerlich an den großen Schinken, den Eddard Stark für seine Nachforschungen rangezogen hat. Vielleicht ein kleiner Wink für den Verlag; eine Sonderausgabe in Leder gebunden wie die Bücher der Maester wäre DAS Weihnachtsgeschenk schlechthin für einen Fan. Toll hätte ich auch eine Karte von Westeros zum heraus nehmen und aufschlagen gefunden.
Das Buch ist von Maester Yandel verfasst worden, dessen Wunsch es war, Westeros Geschichte für das "einfache" lesende Volk aufzuschreiben.
Es ist wirklich sehr interessant über Ereignisse, Personen und auch Völker zu lesen, welche einem in den Büchern immer wieder begegnen. Hier erfährt man wer die Kinder des Waldes war, welche Häuser stammen von den ersten Menschen ab und welche von den Andalen. Was geschah mit Valyria? Wie einte Aegon Tagaryn die sieben Königslande und warum wird der letzte König der Tagaryn immer der verrückte König genannt? Auf diese Fragen finden sich die Antworten in diesem Nachschlagewerk und natürlich auch auf viele mehr. Interessant ist z.B. auch, dass das Haus Baratheon nicht immer adelig war; aber auch die Geschichte der anderen Häuser ist sehr interessant.
Was dieses Buch auch einzigartig macht, sind die wunderbar gemalten Bildern. Mal gehen diese über zwei Seiten, mal sind sie nur eine kleine Einfügung im Text, jedes mal sind sie aber eine Augenweide. Teilweise erinnert mich der Zeichenstil an den der Frühromantik, was ich besonders mag, da Caspar David Friedrich zu meinen Lieblingsmalern gehört.

Für Fans ist diese Ausgabe ein Muss, da man sich wundervoll in der Geschichte von Westeros verlieren kann. Bei dem Preis ist es auch ideal als Geschenk geeignet.

Mittwoch, 22. Juli 2015

{Farbspiele} selbstgefärbte Sockenwolle

Hey ihr Lieben,

im Urlaub habe ich mal wieder etwas in den Farbtöpfen gepanscht und 10 Knäuel Sockenwolle gefärbt. Ab und an färbe ich ja für unseren Laden und manchmal natürlich auch für mich selbst.

Ich mag es ja total Wolle zu färben, zumal man nie 100% weiß, wie die Farbe rauskommt. Ich schreibe mir auch nicht auf, wie ich welche Knäuel gefärbt habe, sondern färbe immer intuitiv. Manchmal ärgere ich mich darüber, vorallem wenn mir eine Farbe sehr gut gefällt.
Bei den 10 Knäuel sind ein paar dabei, die ich am Liebsten selbst behalten würde, aber die sind leider alle für den Laden.

Aber genug geredet, ihr kommen die Schönheiten.^^





Strickt ihr eigentlich lieber mit handgefärbter Wolle oder lieber mit der gefärbten Industriewolle?
Ich mag beide, obwohl ich auch viele Leute kenne, die bei Socken unbedingt 2 identische Socken haben möchten, also bei beiden Socken den gleichen Farbverlauf. Ich persönlich finde es ja schöner, wenn sie nicht gleich sind, man aber erkennt das sie zusammen gehören. Ist ja schließlich handmade. Oder was denkt ihr?

Mittwoch, 15. Juli 2015

{Booktalk} Leben und Kochen wie in Büllerbü

Hallo ihr Lieben

Als Kind habe ich die Bücher von Astrid Lindgren geliebt, und bin daher immer irgendwie gleich angefixt, wenn irgendetwas nur annähernd im Buchtitel erscheint. Genauso war es hier auch, ob es sich lohnt könnt ihr weiter unten erfahren. :)

Das sagt der Klappentext:
Nordische Ideen und Rezepte vom Lande
Schon seit der Kindheit steht Bullerbü für einen Sehnsuchtsort: behagliche Stuben, verwunschene Gärten, Beeren sammeln, Marmelade kochen, Socken stricken, Blumenkränze winden. Ein Ort, an dem man immer verweilen möchte, weil er nach Zimtschnecken und frischem Gras duftet und Geborgenheit schenkt; wo Tradition, Menschen und Natur im Einklang miteinander sind. Die beiden Autorinnen entführen uns in diese Welt und teilen ihre »skandinavischen Glücksgeheimnisse«. Ein wunderbares Buch voller kreativer Ideen – mit Rezepten für Körper und Seele, um sich ein Stück Bullerbü nach Hause zu holen.




Meine Meinung:
Das Buch ist in die vier Jahreszeiten unterteilt und zu jeder Jahreszeit gibt es leckere Rezepte, Bastelideen und Einblicke in die nordische Kultur. DerNamenstitel lässt einen darauf schließen, das es ausschließlich um Schweden geht, aber es dreht sich eigentlich um ganz Skandinavien.
Ich fand es spannend einen Einblick in die Kultur zu bekommen. Interessant fand ich dabei, das in Dänemark z.B. die Kindergärten komplett Zuckerfrei sind. Manche Bastel- oder Dekoideen fand ich dagegen nicht ganz so spannend oder gar typisch skandinavisch.
Die Rezepte fanden wir fast alle interessant, leider waren es auch nicht so viele. Wir haben schon welche nachgekocht und ein Rezept stelle ich euch demnächst vor.

Im ganze denke ich, dass das Buch eine schöne Geschenkidee für Skandinavienfans ist oder solche die es werden wollen. Leute die ein Rezeptbuch ala Astrid Lindgren erwarten, den muss ich enttäuschen. (Da kann ich das Buch Zu Tisch bei Astrid Lindgren wärmstens empfehlen)

Das Buch erhält 3 von 5 Sterne von mir

Seiten: 184
Preis: 14,99
Verlag: kailash

Samstag, 11. Juli 2015

{Rezept} Kühler Sommertee

Tja eigentlich wollte ich euch heute super duper Bilder von meinem neuen Getränkespender zeigen, natürlich mit Inhalt. Was soll ich sagen? Unter 30 verwackelten und unscharfen Bildern,waren wirklich ein paar die man verwenden kann, zumindest halbwegs.

Aber von vorne. Ich wollte euch unbedingt für das warme Wochenende noch ein leckeres schmakofatz Rezept für ein kühles Teerezept präsentieren. Man kann das natürlich trinken, wenn es kalt draußen ist, aber besser schmeckt es an heißen Tagen.
Also habe ich für euch den Trank angerührt und unbekümmert in den Getränkespender gefüllt. Kamera geschnappt und erstmal ein Probefoto geschossen um zu sehen wie das Licht fällt. Und da sah ich es auf dem Bild, ein seichter roter flüssiger Ring um den Getränkespender. Mich befiel schon leichte Panik ob das Glas gesprungen sei, aber zu meinem Glück saß die Dichtung "nur" nicht richtig. Nur was sollte ich machen? Unablässig strömte in einem kleinen Rinnsal der Tee aus dem Ding und wurde immer weniger und ein umfüllen war auch nicht so einfach möglich. Also habe ich mir die Kamera geschnappt und geknipst was ging, ohne viel ChiChi und so. Ich hoffe die Bilder gefallen euch trotzdem, wenn ihr genau hinschaut, könnt ihr sogar das Rinnsal entdecken.

Der Getränkespender hat eine Füllmenge von 5l, wenn man eine Party macht oder großen Durst hat sollte man die Menge verdoppeln.


Zutaten:
1 Kanne kalten Tee, Earl Grey (Meine Kanne fasst ca. 1,7l)
1l roten Fruchtsaft
Himbeeren
Minze


Alle Zutaten im kalten Zustand (am Besten aus dem Kühlschrank) vermischen und mindestens eine halbe Stunde zusammen ziehen lassen. Nach dem ziehen noch Eiswürfel einfüllen.


Den Tee in Gläser füllen und in jedes Glas noch eine Himbeere, Minzblätter und Eiswürfel füllen. Zurück lehnen und genießen.


So und nun könnt ihr losstürmen und die Zutaten einkaufen und loslegen. Erzählt doch mal wie es euch geschmeckt hat, wenn ihr es nachmacht. Einen schönen Samstag wünsche ich euch.

Samstag, 27. Juni 2015

{Booktalk} Wie zwei alte Schachteln einmal versehentlich die Welt retteten

Heute habe ich wieder eine kleine Buchbesprechung für euch. Ich hatte ein sehr witziges und kurzweiliges Lesevergnügen.


Das sagt der Klappentext:
Seit Jahrzehnten bewohnen Giulia und Camilla, zwei Damen von edler Geburt und antiker Schönheit, einen alten und zugegebenermaßen ziemlich heruntergekommenen Palazzo im schönen Florenz. Die beiden haben es sich bequem gemacht zwischen allerlei Antiquitäten und sonstigem Plunder und verlassen das Haus nur noch selten. Warum sollten sie auch, denn Emiliano, der unverschämte Feinkosthändler, versorgt sie mit überteuerten Lebensmitteln, und Piero, ja Piero, versorgt sie seit Jahr und Tag mit ein bisschen Koks, das die Damen nachmittags zum Tee zu nehmen pflegen. Denn ein bisschen Spaß sei im Leben ja wohl noch erlaubt. Als jedoch Piero eines Tages nicht mehr auftaucht, sehen sich die beiden gezwungen, das erste Mal seit langer Zeit wieder einen Fuß vor die Haustür zu setzen. Ein Entschluss mit weitreichenden Konsequenzen …



Meine Meinung:
Vorweg muss ich sagen, das der Buchtitel erstmal etwas irittiert, wenn man aber zum Schluß des Buches kommt, ergibt er einen Sinn. Aber natürlich möchte ich euch nicht das Ende verraten, sonst braucht ihr das Buch ja gar nicht lesen, oder? ^^

Die zwei alten Schachteln aus dem Buch sind zwei alte Prinzessinen,  die sich in ihre eigene Welt zurückgezogen haben. Sie werden täglich mit schlechtem Fleisch vom ansässigen Metzger versogt und Pierro bringt Ihnen täglich Ihre Protion Zaubertrank vorbei. Blöd nur das Pierro einfach beschließt zu sterben und die beiden Prinzessinen auf dem Trockenen sitzen. Auf der Suche nach einer neuen Zaubertrankquelle begeben sie sich nach draußen und töten einen kleinen Dealer, der sie abzocken wollte. Blöd nur das der Totgeglaubte bald mit Verstärkung vor ihrer Tür steht und sich rächen möchte. Diesmal klappt es und die Prinzessinen töten ihn samt seinem Gefolge. Nur wohin mit den Leichen? Bei ihren Überlegungen passieren ihnen einige Dinge und zu allem Überfluss droht der Arno über seine Ufer zu steigen und Florenz zu überschwemmen.

Im Buch werden die beiden Prinzessinen immer als alt bezeichnet, wie alt sie wirklich sind wird nicht erwähnt. Nur einmal wird ein alter Freund beschrieben,der die siebzig schon weit überschritten hat, so alt seien die beiden Prinzessinen ja aber nicht. Von ihrem Gebarden etc. hätte ich sie persönlich für sehr viel älter gehalten. Das Buch ist sehr sprunghaft geschrieben, genauso, wie die beiden Prinzessinen rüberkommen. Sie leben in perfekter Symbose und brauchen nicht viele Worte um zu wissen, was die andere meint. Zuweilen legen die beiden einen grenzwertigen und schwarzen Humor an den Tag, was ich sehr mag. Man kommt beim Lesen nicht umhin zu denken, das man selbst etwas high ist und mit den beiden direkt unterweg ist.

Von mir gibt es dafür 3 von 5 Sternchen.

Dienstag, 9. Juni 2015

{Flying Needle} Gefrustet

Ich bin gefrustet. Anders kann man das nicht nennen.
Zur Zeit stricke ich das Buch Drachenfels mit Rosy Green Wolle. In der Anleitung steht, das man von Farbe A und C 95g braucht, von Farbe B 86g. Ein Strang Rosy Green wiegt 100g, das Ganze ist also knapp bemessen. Eigentlich ist die Idee, das vom Knäuel sehr wenig übrig bleibt, gar nicht mal schlecht, so bleibt kein Verlegenheitsrest übrig.


EIGENTLICH! Die Designerin scheint wesentlich fester zu stricken als ich. In  der Mitte hat das Tuch ein Streifendesign, in dem die beiden Hauptfarben wechseln. Mir fehlt von der dunkelblauen Wolle für 4 Doppelreihen, also 8 Reihen. Das sind ca. 20g Wolle. Nicht wenig, wenn ich mir überlege, das im Muster 95g angegebn sind. Das heißt ich habe dann ca. 25g mehr Wolle verbaucht. Normalerweise finde ich das nicht schlimm, nicht jeder strickt gleich, aber ein Knäuel kostet 17,90€ und für 20g einen neuen Strang kaufen finde ich blöd.


Die Wolle ist ein Traum und auch das stricken des Tuches macht viel Spaß. Wäre der Ärger mit der Wolle nicht, wäre es schon längst fertig. Ich überlege mir noch was ich mit dem Tuch anstellen soll. Wolle nachkaufen oder die Streifen kürzen.

Sonntag, 31. Mai 2015

Sonntagszitat #12



Wenn du zwei Personen zur selben Zeit liebst, dann entscheide dich für die zweite, denn würdest du die erste wirklich lieben, wäre deine Entscheidung nicht auf die Zweite gefallen.

Johnny Depp

Dienstag, 26. Mai 2015

{Flying Needle} Ein Regenbogentuch

Nach kurzer Pause melde ich mich heute farbenfroh zurück. Wir haben das Zimmer der Prinzessin renoviert, was bitter nötig war. Mit 10 Jahren ist man einfach schon zu groß für eine Sandmännchentapete und so musste etwas neues her. Leider hat mich die Renovierung mit einem fiesen Asthmaanfall gestraft und dann bekam ich noch eine dicke Bronchitis, daher war es etwas ruhiger hier.


So jetzt ist aber genug gejammert, ich wollte euch doch meinen Regenbogen zeigen. Ich war ja immer etwas skeptisch wenn es um gestrickte Halstücher ging. Brauche ich die und trage ich diese überhaupt? Ja unbedingt! In meiner Jugend habe ich ja gerne mein Arafattuch getragen, am liebsten etränkt in Patchouli. Irgendwann waren diese Zeiten aber auch vorbei und Halstücher waren mir zuwider. Zu warm, zu schwitzig, blöde Farben. Seitdem ich aber meine Tücher selbst stricke, liebe ich diese Dinger. Wolle gibt eine total angenehme Wärme ab und man schwitzt nicht mit diesen Tüchern. Dann darf natülich kaum oder am besten kein Polyester in der Wolle vorhanden sein.


Für das Tuch habe ich mich das erste Mal an einem einfachen Lacemuster versucht. Bei Raverly habe ich eine einfache Anleitung gefunden und habe dann den ersten Teil des Tuches mit dem Lacemuster gestrickt, den restlichen Teil einfach kraus rechts weiter.


Gestrickt habe ich das Tuch aus 2 Knäuel Unisono Farbe 1211 von Atelier Zitron. Es ist eine 100% Merinowolle versetzt mit Aloe Vera und Jojoba.


Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht dieses Tuch zu stricken. Die Wolle ist ein Traum und mit so einem Tuch ist man auch relativ schnell fertig. Es werden auf jeden Fall noch welche folgen. Man braucht natürlich Tücher in mehreren Farben oder?


Das Tuch hat schon krasse Farben und passt auch nicht zu jede Garderobe. Dafür zaubert es an grauen Tagen ein Lächeln aufs Gesicht.

Sonntag, 24. Mai 2015

Sonntagszitat #11



Das, was jemand von sich selbst denkt, bestimmt sein Schicksal.

Mark Twain

Sonntag, 17. Mai 2015

Sonntagzitat #10



Man ist glücklich verheiratet, wenn man lieber heimkommt als fortgeht.

Heinz Rühmann

Sonntag, 10. Mai 2015

{Booktalk} Flechtfrisuren

Leider ist dieses Feature auf meinem Blog in der letzten Zeit viel zu kurz gekommen. Irgendwie fehlte mir die Ruhe mich hinzusetzten und ein Buch zu lesen. Das habe ich jetzt in den letzten Monaten nachgeholt und habe jetzt erstmal genügend Futter für die nächsten Wochen.

Anfangen möchte ich heute mit keinem Roman, sondern mit einem Beauty Buch.

Autor: Sasha Coefield
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-17525-3
Seiten: 144

Das sagt der Klappentext:

Promis und Models machen es vor: Flechtfrisuren sind Trend! Wie der Look der Stars ganz einfach im Alltag umgesetzt werden kann, zeigt die erfolgreiche YouTube-Stylistin Sasha Coefield in ihrem Buch. Leicht verständliche Step-by-Step-Anleitungen und über 200 Fotos sorgen für garantiertes Gelingen! Ob zur Arbeit, zur Party oder zur Wiesn –für jeden Anlass ist die richtige Frisur dabei. Ein Must-have für alle modebewussten Frauen, die ihre langen Haare lieben!

Meine Meinung:

Das Buch ist strukturiert aufgebaut und zu Anfang gibt es eine Einleitung wie man seine Haare am besten vorbereitet und welche Materialien man benötigt. Für mich war das jetzt nichts neues, aber ich denke mir für Teenies die gerade erst anfangen sich zu stylen ist dies bestimmt von Vorteil.

Die 31 Frisuren sind in leicht, mittel und schwer unterteilt und werden step-by-step als Fotoanleitung dargestellt. Die Anleitungsfotos wurden allen vor einem neutralen Hintergrund fotografiert, während die Seiten das Streifendesign vom Cover wieder aufnehmen. Was mir persönlich sehr gut gefällt.
Den Ährenzopf aus dem Buch kenne ich unter dem Namen Fischgrätzopf und kann diesen auch sehr gut. Sehr angetan hat es mir das Titelbild, die holländische Flechtspirale, welche unter die schweren Modelle fällt. Dafür muss ich aber noch etwas üben, denn der haut noch nicht so hin, wie er sollte, irgendwie flechte ich immer verkehrt. Aber Übung macht den Meister oder wie heißt das Sprichwort so schön? Interessant auch für Lockenköpfe ist, das ein paar Frisuren an einem Lockenkopf fotografiert wurden.

So sieht der Ährenzopf bei mir nach einem Tag aus. Etwas zerrupft, aber immer noch ok.
Die Autorin hat auch einen erfolgreichen Youtubekanal, wer also bewegte Bilder beim Frisuren flechten mehr mag sollte da vorbei schauen. Ich finde ein Buch in dieser Form aber auch reizvoll, denn es nimmt am Schminktisch oder im Bad weniger Platz weg als mein Laptop, man kann es mit zu Mädelsabenden schleppen und man hängt nicht ständig am Rechner.

Einen Minuspunkt erhält das Buch von mir. Gerade weil es ein Anleitungsbuch ist, in dem man blättern muss hätte ich eine Spiralbindung wesentlich praktischer gefunden. Durch die Bindung muss man das Buch leider sehr auseinander drücken damit es offen bleibt und einen Buchständer hat man leider auch nicht immer an der Hand. Ansonsten ist das Buch eine klare Kaufempfehlung für alle Langhaarigen, die gerne Frisuren flechten und dies auch gerne einmal ohne Internet versuchen.

Samstag, 9. Mai 2015

Sonntagszitat #9



Was wir loslassen
kann uns nicht mehr festhalten.

Ernst Ferstl

Dienstag, 5. Mai 2015

{Rezept} Himbeer-Biscuit-Kuchen

Schon seit längere Zeit lachen mich im Supermarkt immer wieder Himbeeren an. Bis zu diesem Wochenende bin ich standhaft geblieben und habe keine gekauft. Aber diese Woche sahen sie gut aus und dufteten so gut, das ich nicht an ihnen vorbei gehen konnte.

Verarbeitet habe ich die Himbeeren zu einem leckeren Kuchen, der besonders der Prinzessin gemundet hat.


Ihr braucht für den Kuchen folgende Zutaten:

240g Zucker
6 Eier
1 Pk. Vanillizucker
180g Mehl
250g Himbeeren
etwas Puderzucker
9 KitKats
1-2 Becher Schmand

Zuerst backt ihr den Biscuitboden. Ich habe eine 18er Springform verwendet und zwei Böden gebacken, wobei ich von dem zweiten nur die Hälfte genommen habe. Die restliche Hälfte wurde vernascht, da man nicht abwarten konnte bis der Kuchen fertig war.


Rührt die Eier,den Vanilinzucker und den Zucker 10 Minuten auf höchster Stufe zusammen. Danach hebt ihr das Mehl vorsichtig mit einem Schneebesen unter, sodass ihr eine schöne fluffige Masse erhaltet. Fettet die Springform gut ein, damit ihr den Kuchen wieder daraus bekommt. Dann kommt das Ganze für eine halbe Stunde bei 180°C Umluft in den Ofen.



In der Zwischenzeit vermischt ihr einen halben Becher Schmand mit ein paar Himbeeren. Die Himbeeren dabei schön zerdrücken, wer mag kann sich auch die Mühe machen und das Ganze pürieren.


Legt den halbierten Boden nach dem Abkühlen auf die Tortenplatte und streicht ihn mit dem Himbeerschmand ein. Wer auf Schmand steht und lieber mehr haben möchte sollte einen ganzen Becher dafür anrühren. Legt den zweiten Boden auf diesen Schmandboden. Danach befestigt ihr die Kitkats mit etwas Zuckerguss an der Außenseite. Ihr müsst den Kuchen nicht mit Zuckerguss zukleistern, er soll lediglich dazu dienen das die Dinger am Kuchen bleiben.


Zum Schluß verteilt ihr den restlichen Schmand oben auf den Kuchen und setzt die restlichen Himbeeren oben drauf. Macht noch ein hübsches Band um den Kuchen und ihr seid fertig.

Falls ihr euch fragt, warum sich 3 weiße Kitkats dazwischen gemogelt haben, kann ich das ganz leicht erklären. Ich habe eine 6er Packung gekauft und dann beim dekorieren festgestellt das es zu wenig sind. Der weltbeste Mann ist dann sofort los um heldenhaft neue Kitkats an der Tankstelle zu kaufen, aber es waren leider nur noch weiße vorhanden.

Sonntag, 3. Mai 2015

Sonntagszitat #8



Die Behauptung, ein Mann könne nicht immer die gleiche Frau lieben, ist so unsinnig wie die Behauptung, ein Geiger brauche für dasselbe Musikstück mehrere Violinen.

Honoré de Balzac

Mittwoch, 29. April 2015

{Flying Needle} Blumenfahrrad

"I want to ride my bicycle, I want to ride my bike."

Endlich ist mein Stickbild fertig. Begonnen habe ich es letztes Jahr im Sommer. Irgendwann war es mir zu warm zum sticken und ich habe es gut weggelegt. Zu gut anscheinend, denn aus den Augen aus dem Sinn. Anfang des Jahres fiel mir das angefangene Bild wieder in die Hände, aber ohne die Anleitung. Also habe ich die Anleitung gesucht und gesucht und gefunden.


Die Anleitung ist aus dem englischen Stickmagazin Cross Stitcher. Schon als ich sie damals auf dem Cover sah wußte ich, das ist genau mein Ding. Es erinnert mich ein wenig an die Hollandfahrräder, so eins hätte ich selbst gerne.

 Schon beim Sticken war mir klar, das es kein Bild für die Wand wird. Eine Tasche wollte ich aber auch nicht draus machen, wegen dem weißen Stoff. Kurzerhand wurde es ein Kissen, wie auch als Beispiel angegeben war. Ich kann mich aber noch dunkel daran erinnern, das ich kein Kissen wollte, ich weiß ja jetzt schon nicht wohin mit den Teilchen. Aber egal irgendwo findet sich ja immer noch ein Plätzchen.


Ich habe den Originalstoff genommen, im  Nachhinhein hätte ich mich lieber für einen feineren Stoff entschieden,da mir das Ganze doch etwas zu grob wirkt. Für den Rücken habe ich einen Chevronstoff in hellblau verwendet. Gefüllt habe ich das Kissen mit normaler Füllwatte. Das Kissen hat eine Größe von ca. 38 x 28 cm.


  Ich kann mich an dem Kissen überhaupt nicht satt sehen, vermittelt es doch so ein schönes Sommerfeeling mit den Farben und Blumen. Bei den Temperaturen druaßen kann so ein Anblick wahrlich nicht schaden.



Stickvorlage: Cross Stitcher Magazine No.262
gestickt auf 25ct Lugana (10fädig) mit Stickgarnen von Rico Design
Rückenstoff von Gütermann